Die letzten werden die ersten sein

Was könnte ein besserer Start für einen Blog über dies, das und die aktuelle Medienwelt sein, als ein schönes Bibelzitat? Während andere „Gurus“ den Blog als Sinnbild des sinkenden Schiffs im Social Media Ozean sehen, schmeiß ich jetzt mal meinen kleinen Kutter an und mach die Inseln unsicher. Übrigends, ist das hier mein drittes Schiff. Aber da ich inzwischen auf einem Kahn angeheuert hab, bin ich es nun gewohnt mich auf dem offenen Meer herumzutreiben. Doch genug von den nautischen Vergleichen.

Hier soll es aber nicht nur um Marketing und Medien gehen, sondern hier wird alles erscheinen, was mich als New Dork ausmacht. Regelmäßig wird hier etwas über Musik erscheinen und auch alle anderen Themen, die mich im täglichen Leben begleiten, sollen hier Erwähnung finden. Vereinzelt werde ich Artikel übernehmen, die ich für andere Blogs geschrieben habe.

Und um zum Auftakt auch biblisch zu bleiben, kommen hier die 10 Herausforderungen an Social Media, nicht zu verwechseln mit irgenwelchen 10 Geboten.

• Konvergenz: Internet, Mobile Endgeräte und andere Techniken wachsen immer weiter zusammen. Dadurch entstehen neue Kommunikationsmöglichkeiten und Chancen für Social Media. Diese zu erkennen und richtig zu nutzen wird für den zukünftigen Erfolg maßgebend sein.

• Datenschutz: Ein zweischneidiges Schwert. User möchten möglichst sicher sein, Anwendungen und Unternehmen möglichst viel wissen. Daher sollte offen gesagt werden welche Daten zu welchem Zweck genutzt werden, da ansonsten der Argwohn gegenüber Applications und Unternehmen wächst.

• Verwaisung: Profile, Blogs und Twitter-Accounts werden immer öfter zurückgelassen. Entweder für Alternativen (Blog→Twitter, Myspace→Facebook) oder aus zeitlichem Druck (vor allem regelmäßige Blog-Post können mit dem täglichen Leben kollidieren). Daher muss man sicherstellen, dass man zum einen richtige Ansprechpartner identifiziert, zum anderen darf man selbst nicht in dieses Verhalten verfallen.

• Aktualität: Real-Time ist das neue Zauberwort. Dank Twitter und Co. Laufen Nachrichten in Echtzeit beim User ein. Dabei ein Bild von Aktualität aufrecht zu erhalten ist für viele Organisationen schwer. Daher ist ein regelmäßiges und zeitnahes Posten die Voraussetzung für Erfolg, denn sonst sind andere schneller.

• Ortsbasierte Anwendungen: Foursquare macht es vor. Der User ist an auf ihn zugeschnittenen Angeboten interessiert. Auch iPhone Spiele und andere Anwendungen setzen auf GPS-Ortung um zum Beispiel Gegner aus der eigenen Umgebung zu suchen. Social Media in diesem Umfeld ist stark am wachsen.

• Profilierung: Myspace verliert an Bedeutung, Facebook wächst immer weiter. Sich auf seine Stärken zu fokussieren ist hier wichtig. So versucht Myspace Marktführer im Bereich Video/Musik-Netzwerk zu bleiben. Aber auch im Kleinen muss man sich unter anderem bei der Erstellung von Profilen von anderen abheben und nach Möglichkeit einen Mehrwert schaffen.

• Markenkommunikation: Nicht nur selbst seine Produkte anzupreisen, sondern auch reglerechte Fans zu haben (im besten Fall Fanboys wie bei Apple) wird immer wichtiger. Ebenso die Kommunikation bei Beschwerden und ähnlichem. Der User hat sich daran gewöhnt im Mittelpunkt zu stehen und ist daher relativ ungeduldig, sollte dies nicht der Fall sein.

• Zuständigkeit: Betrachtet man Social Media aus Unternehmenssicht stellt sich eine große Frage: Wer ist zuständig? Das Marketing, die PR oder die HR Abteilung? Oder sollen einzelne Firmenbereiche jeweils ihre eigenen Kampagnen fahren? Hier muss eine konsequente Lösung gefunden werden. Ebenfalls muss jedem Mitarbeiter klar gemacht werden, dass er in Social Media auch immer das Unternehmen vertritt.

• Bewertung: Immer noch muss überlegt werden, ob und wie Social Media Aktivitäten im Bezug auf den ROI oder andere wirtschaftliche Größen betrachtet werden sollen. Gerade durch die Wirtschaftskrise, aber auch im Zuge der Verlegung der Werbeetats von den klassischen Medien hin zu Online, wird dies immer wichtiger. Noch konnte man sich aber auf keine Erfolgsgrößen verständigen.

• Richtlinien: Erste Unternehmen haben Guidelines für den Umgang mit Social Media im Unternehmen entwickelt. Dies wird einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Zum einen, weil jeder Mitarbeiter auch Repräsentant des Unternehmens ist, zum anderen muss ein Gleichgewicht gefunden werden zwischen zufriedenen, informierten Mitarbeitern und der (Arbeits-)Zeit die sie auf Inhalte anwenden, die nur bedingt mit ihrer Tätigkeit korellieren.

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Eine Antwort zu “Die letzten werden die ersten sein

  1. Pingback: inBlurbs » Teil 1 Ihr Wettbewerbsvorteil: Gefunden Werden In Social Media!

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