Archiv der Kategorie: Allgemeines

Wenn’s mal wieder länger dauert

Okay, der letzte Artikel ist knapp ein halbes Jahr her und das ist natürlich ein No Go, aber ich bitte das zu entschuldigen. Das Leben hat so viele Seiten, dass Arbeit, Privates und auch ein bisschen Faulheit dafür gesorgt haben, dass Funkstille herrscht.

Ich kann leider auch nicht versprechen, dass in Zukunft alles immer up to date und regelmäßig aktualisiert wird, aber ich verspreche Besserung und werde es zumindest verstärkt versuchen. Hier ein Video, damit ihr mir nicht böse sein könnt:

Ich nehme mir vor, jetzt neben der Arbeit an den Wochenenden am Blog zu basteln. Videos, Links und anderes interessantes Zeug findet ihr aber sonst auch zeitnah auf der FB-Seite, die mit ihren 36 Fans wahrscheinlich 18 mal so groß ist, wie meine Leserschaft.

So, die Arbeit ruft (in mehrfacher Weise) und ein Ziel ist es, mir schonmal etwas für dieses Wochenende zu überlegen…seid gespannt!

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Der Tod des Nerdtums

Nerds – Sie sind überall. Allein das Wort ist inzwischen overhyped und overused (Entschuldigung, für die Anglizismen). Früher, da waren Nerds die Leute, die Comics gelesen und Videospiele gespielt haben. Diese ewigen Kinder haben sich nicht davon stören lassen, dass die Gesellschaft diese Dinge als reine Kinderunterhaltung gesehen haben.

Heute ist jeder ein Nerd, denn das ist gerade voll im Trend. Aber mehr noch ist es heute normal. Denn wir sind mit Comics und Games aufgewachsen. Nahezu jeder von uns hat Zelda gespielt und Batman oder Spawn gelesen. Egal ob Trendnerd oder „echter“ Nerd, das Nerdtum ist nun Mainstream und man hält sich für ganz toll.

Und doch gibt es sie auch heute noch. Nur, dass die Nerds unserer Zeit verdammt gefährlich sind, denn es sind die CDU-Politiker, die Plattenbosse und die Mittelständler. Sie haben nicht verstanden, dass eine xBox nicht nur im Kinderzimmer Platz hat oder das man im Internet anonym seinen Hobbys fröhnt.

Die alten Nerds hatten Ahnung von Themen, von denen die meisten nichts wussten. Die Neuen kennen die Themen nicht, die für uns normal geworden sind. Das große Problem: Die ursprüngliche Nerd-Fraktion bestand aus Underdogs, während die „New Nerds“ an der Macht sitzen. Sie bescheren uns ACTA und Internetsperren. Sie hätten gerne einen Aus-Schalter fürs Netz.

Das ganze läuft also unweigerlich auf einen Zusammenprall der Nerds hinaus, bei dem es um nicht mehr und nicht weniger gehen wird, als um die Zukunft unserer Mediennutzung. Okay, vielleicht denkt sich der ein oder andere jetzt, ich übertreibe maßlos, aber schaut euch doch mal an, was De Maiziere und Co. diskutieren. Sicher ist nur, dass es nicht auf Coolness ankommen wird.

UPDATE: Die Facebook-Gruppe „International Nerd’s Day“ kämpft dafür, den 23. November zum internationalen Tag des Nerds zu machen. Dieses Datum wurde gewählt, weil dort die erste Ausstrahlung von Dr.Who stattfand. Ich bin dabei!

Aber genug der Rummeckerei, hier noch ein bisschen (Nerd-)Spaß:

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Update

Hey liebe Leser,

ihr habt sicher gemerkt, dass hier lange nichts geschehen ist. Der Grund ist, dass ich umgezogen bin und mich beruflich umorientiert habe. Sobald sich das Chaos, das mit jedem Umzug einhergeht, gelegt hat wird es hier auch wieder regelmäßiger etwas zu lesen geben und bis dahin möchte ich euch vertrösten, denn lange kann es nicht mehr dauern bis New Dork im alten Glanz erstrahlt.

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None of dem

Meine lieben Freunde, ich war jetzt mal wieder eine längere Zeit abwesend, beruflich und wetterlich bedingt, und möchte daher mal hier ein bisschen neuen Content anschleppen.
Auf dem Infector ist heute ein Beitrag zum „Boobquake“ von mir, den ich nicht unbedingt hier recyclen wollte. Also muss ich mir was anderes einfallen lassen. Das mache ich jetzt mal ganz im Stil von Twitter, also real-time.

Apropos Twitter, ich kann euch heute mal Blip.fm vorstellen. Das ist ein super Tool, das ich seit kurzem auch für meinen Facebook-Account und mein Twitter-Profil benutze. Dafür muss man sich einfach anmelden und kann Blip.fm dann mit seinen Social Media Kanälen vernetzen. Dann kann man über eine einfache Suchmaske nach Songs und Videos suchen. Dadurch erhält man eine Ergebnisliste, in der man erstmal in die Quelle reinhören kann, damit man auch nicht das Falsche veröffentlicht. Dann blipt man den Song, als versieht ihn mit einem Kommentar und gibt an, wo man ihn veröffentlichen möchte und schon erscheint er bei Facebook oder Twitter oder auch nirgends. Der Gag an Blip.fm ist, das man dort als DJ bezeichnet wird und anderen DJs Props, also Respekt geben kann. Das kostet aber wiederum Credits, die man sich damit verdient selbst Props zu kriegen. Und damit man bei Laune bleibt, kann man noch ein paar Badges a la Foursquare „freispielen“.

Achja, wer mal zum Videostar werden will, sollte mal auf robyn.com gehen. Dort kann man sich ihre erste Single „None of dem“ vom neuen Album anhören und wenn man Lust hat noch einen Clip mit seiner Webcam dazu machen. Ich weiß nicht, ob das irgendeinen Sinn macht, oder man vielleicht sogar was gewinnen kann, aber ist eine nette Idee.

Tja, und so schnell füllt man einen Blogartikel ohne vorher zu wissen, worüber man schreiben will. Beim nächsten Mal gibt es hoffentlich mal wieder etwas gehaltvolleres.

Dein Wille geschehe

Was passiert mit unseren Social Media Accounts, wenn wir einmal nicht mehr sind? Diese Frage haben sich bestimmt die wenigsten von uns gestellt. Aber wenn man mal so darüber nachdenkt, dann liefern Twitter, Facebook und Co. doch schon einen tiefen Einblick in unsere Privatssphäre. Und da jeder irgendwann einmal sterben muss, sollte jedem klar sein, dass man diese Inhalte nicht ewig selbst verwalten kann. Wollen wir, dass man in zig Jahren noch Fotos sehen kann, auf denen man auf irgendeiner Party rumsitzt? Wer soll überhaupt die Chance haben, einen so tiefen Einblick in unser Leben zu bekommen?

Tja, die Amerikaner mussten und haben sich über diese Problematik bereits Gedanken gemacht. Beflügelt wurde dies durch den Fall „Justin Ellsworth“. Dieser war Soldat im Irak und verschied dort. Seine Eltern haben sich daraufhin bei Yahoo gemeldet um Einblick in den Account ihres Sohnes zu erhalten. Yahoo weigerte sich und bezog sich dabei auf ihre Nutzungsbedingungen. Ein Gericht entschied dann jedoch zu Gunsten der Eltern.

Dies brachte Nathan Lustig und Jesse Davis auf die Idee Entrustet zu gründen. Bei Entrustet kann man seine Accounts einpflegen und einen Erben für diese bestimmen. Für einen Dollar pro Datei und Jahr kann man dort auch wichtige Dateien hinterlegen. Dann bestimmt man einen Erben, der sich auch bei Entrustet anmelden muss. Was diese Seite aber noch interessanter macht, ist die Möglichkeit zu entscheiden, was mit den einzelnen Accounts passieren soll. So kann man diese entweder vererben, löschen lassen oder in Zukunft auch automatisch löschen lassen, so dass selbst der Löschende keinen Einblick hat.

Momentan befindet sich die Seite noch in der Beta-Phase, so dass einzelne Dienste noch nicht (voll) funktionieren. So sieht das integrierte Anwaltsverzeichnis momentan noch aus wie Kraut und Rüben und das automatische Löschen ist auch noch nicht im Einsatz. Angedacht ist später auch noch ein Premium-Feature, dass es erlauben soll, andere digitale Inhalte, wie Magazin-Abos oder ähnliches, löschen zu lassen. Ob der Dienst in Zukunft kostenpflichtig wird, oder überhaupt in Deutschland zu nutzen ist, ist bislang nicht bekannt. Wer sich auf dem Laufenden halten will, die Homepage findet ihr hier.

Sportliche Updates

Momentan ist viel los bei mir, deshalb komm ich kaum mit den Artikeln nach. Um das hier aber nicht ganz sterben zu lassen, gibts heute mal die neuesten Updates und Videos, die mit Sport zu tun haben.

Zunächst einmal der neue Spot von Adidas. Jede Menge Stars, coole Musik und ein Gefühl von jugendlicher Freiheit. Damit will Adidas punkten. Teile des Clips, stammen aber bereits aus den Star Wars Spots.

Dann gibt es einen neuen Clip von Nike, der uns erklärt, woher die Luft in den Nike Airs kommt.

Und zum Abschluss noch ein schönes Skate-Video von DC Shoes.

Wenn Google zu dir nach Hause kommt…

Google überrascht uns immer wieder mit neuen und ach so nützlichen Features und Programmen. Man denke da zum Beispiel an Google Wave, nicht zu verwechseln mit anderen Cloud-Computing-Diensten, oder vor Kurzem an Google Buzz, dass nicht so recht fruchten wollende Social Media Tool, dass einfach so in ihr Googlemail-Konto integriert wurde, ohne vorher zu fragen. Viele werfen Google vor, dass alle Ideen nur von erfolgreichen Diensten abgekupfert werden. Am besten drückt dies das folgende humoristische Video aus, dass uns die Sachlage mal aus Googles Sicht erklärt:

Auch aus Aspekten des Datenschutz ist Google Buzz kritisch betrachtet worden. Aus diesem Gesichtspunkt ist vielen bestimmt auch die Problematik um Street-View ein Begriff. Hier schlagen die Wellen insbesondere in Deutschland hoch. So hat das Free Art and Technology Lab (F.A.T.) einem Street View Auto in Berlin einen Peilsender angehängt und so mal den Spieß umgedreht. Nach dem Motto wenn Google uns beobachtet, beobachten wir Google, haben diese Aktivisten den Weg des Autos auf ihrer Seite als Google Map veröffentlicht. Tja, also mit den eigenen Mitteln geschlagen.

Eine Person im Bereich Oldenburg ging noch weiter. Er durchtrennte Nachts die Kabel, der, auf das Dach geschraubten, Kamera und ließ dem Opel die Luft aus den Reifen. Diesem Vandalen ist jedoch zu Gute zu halten, dass er eine Notiz hinter dem Scheibenwischer hinterließ, damit der Fahrer sich nicht selbst gefährdet. Den kurzen Artikel dazu gibt es hier.

Und was ist Googles nächster Schritt? Man weiß es nicht, aber mittlerweile traut man dem Riesen-Unternehmen, das sich eigentlich auf die Fahnen geschrieben hat nichts Böses zu tun (Don’t be evil), nahezu alles zu. Wer sich darüber genaue Gedanken macht, den wundert es dann auch nicht, dass Googles Motto genau so halbherzig ist, wie der Rückzug aus China. Denn nichts Böses zu tun, bedeutet ja nicht, etwas Gutes zu tun. Und wer weiß, vielleicht kommt es ja irgendwann zu solch skurillen Aktionen, wie sie Martin Sonneborn in der Heute Show so schön absurd dargestellt hat.