Exit through the gift store

Habe heute die ersten 5 Minuten von „Exit through the gift store“ sehen dürfen. Ich war begeistert. „Exit through the gift store“ ist eine Dokumentation über Street Art und Banksy. Inspiriert davon, gibt es heute ein paar Bilder und Videos aus dem Bereich Art. Anfangen möchte ich natürlich mit dem genannten Clip.

Nun kommt ein Video einer jungen Frau namens Camille Rose Garcia. Sie hat mehrere Bücher illustriert und stellt ihre Werke natürlich auch in Gallerien aus.

Als drittes möchte ich euch Jeremy Fish näher bringen. Manch einem dürfte er für seine Skateboard- und T-Shirt-Designs bekannt sein.

Und als letzten Clip für heute gibt es Alexandre Orion, der mit seinen Reverse Graffitis für Sauberkeit im Grossstadtdschungel sorgt.

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Dein Wille geschehe

Was passiert mit unseren Social Media Accounts, wenn wir einmal nicht mehr sind? Diese Frage haben sich bestimmt die wenigsten von uns gestellt. Aber wenn man mal so darüber nachdenkt, dann liefern Twitter, Facebook und Co. doch schon einen tiefen Einblick in unsere Privatssphäre. Und da jeder irgendwann einmal sterben muss, sollte jedem klar sein, dass man diese Inhalte nicht ewig selbst verwalten kann. Wollen wir, dass man in zig Jahren noch Fotos sehen kann, auf denen man auf irgendeiner Party rumsitzt? Wer soll überhaupt die Chance haben, einen so tiefen Einblick in unser Leben zu bekommen?

Tja, die Amerikaner mussten und haben sich über diese Problematik bereits Gedanken gemacht. Beflügelt wurde dies durch den Fall „Justin Ellsworth“. Dieser war Soldat im Irak und verschied dort. Seine Eltern haben sich daraufhin bei Yahoo gemeldet um Einblick in den Account ihres Sohnes zu erhalten. Yahoo weigerte sich und bezog sich dabei auf ihre Nutzungsbedingungen. Ein Gericht entschied dann jedoch zu Gunsten der Eltern.

Dies brachte Nathan Lustig und Jesse Davis auf die Idee Entrustet zu gründen. Bei Entrustet kann man seine Accounts einpflegen und einen Erben für diese bestimmen. Für einen Dollar pro Datei und Jahr kann man dort auch wichtige Dateien hinterlegen. Dann bestimmt man einen Erben, der sich auch bei Entrustet anmelden muss. Was diese Seite aber noch interessanter macht, ist die Möglichkeit zu entscheiden, was mit den einzelnen Accounts passieren soll. So kann man diese entweder vererben, löschen lassen oder in Zukunft auch automatisch löschen lassen, so dass selbst der Löschende keinen Einblick hat.

Momentan befindet sich die Seite noch in der Beta-Phase, so dass einzelne Dienste noch nicht (voll) funktionieren. So sieht das integrierte Anwaltsverzeichnis momentan noch aus wie Kraut und Rüben und das automatische Löschen ist auch noch nicht im Einsatz. Angedacht ist später auch noch ein Premium-Feature, dass es erlauben soll, andere digitale Inhalte, wie Magazin-Abos oder ähnliches, löschen zu lassen. Ob der Dienst in Zukunft kostenpflichtig wird, oder überhaupt in Deutschland zu nutzen ist, ist bislang nicht bekannt. Wer sich auf dem Laufenden halten will, die Homepage findet ihr hier.

Frohe Ostern nachträglich

Ostern ist ja jetzt wieder eine Woche her, aber durch die Feiertage ist einiges liegen geblieben, darunter leider auch New Dork. Als kleine Entschädigung führe ich eine neue Kategorie ein. Mit „Top 10“ bringe ich euch in unregelmäßigen Abständen eine Liste mit Top-Platzierungen aus meiner Sicht. Dadurch wird der ganze Blog auch ein wenig persönlicher.

Beginnen möchte ich heute mit meinen liebsten 10 Filmen. Das war für mich schwieriger als viele von euch wahrscheinlich denken. Wenn ich sonst nach meinen Lieblingsfilmen gefragt werde, nenn ich pro Genre mindestens drei. Daher habe ich mir hier auch eine Regel ausgedacht. Jeder Regisseur darf nur einmal in der Liste vorkommen.

Platz 10: Battle Royale (Kinji Fukasaku)

Vom Filmischen ist Battle Royale eher durchschnittlich. Er begeistert nicht durch seine Effekte, Dialoge oder Schauspieler. Vielleicht hat es der Film auch nur in die Liste geschafft, weil ich das Buch so gerne mag. Worum es geht: Eine Gruppe von Schülern fährt auf Klassenfahrt und wacht auf einer, von der Armee bewachten und geräumten Insel auf. Jeder Schüler erhält eine Tasche mit einer zufälligen Waffe und einer Karte der Insel. Dann beginnt das Spiel. Alle paar Stunden gibt es Bereiche der Insel, die die Schüler nicht betreten dürfen. Halten Sie sich nicht daran, wird Ihnen über ein Halsband, das Ihnen angelegt wurde, der Kopf weg gesprengt. Nun sollen sich die Schüler so lange gegenseitig töten, bis ein Sieger fest steht. Sollte in einem gewissen Zeitraum niemand sterben, gehen die Halsbänder hoch. Das gleiche passiert wenn am Ende des Spiels mehr als ein Schüler überlebt. Dies alles wird von der Regierung gebilligt, die sogar ein entsprechendes Gesetz verabschiedet hat. Die Frage ist also, wer ist bereit seine Schulkameraden zu töten und wer kämpft gegen das System.

Platz 9: (500) Days of Summer (Marc Webb)

Eigentlich steh ich nicht auf Liebesfilme. Aber dieser Film ist genau das, was ein Liebesfilm meiner Meinung nach sein sollte. Zunächst einmal ist der Cast von A bis Z authentisch und sympathisch. Was aber am wichtigsten ist. Hier wird nicht die eine große Liebe über die Maßen romantisiert. Es ist mehr ein Abbild der Wirklichkeit mit einem Appell an das Weitermachen. Bestimmt hat jeder von uns schon einmal seine eigene Summer getroffen und sich genau so gefühlt, aber wir sind alle darüber hinweg gekommen. Wenn man dann noch so eine Schwester an seiner Seite hat, kann nichts mehr schief gehen.

Platz 8: Eraserhead (David Lynch)

Viele fragen sich jetzt wahrscheinlich, warum ich nicht einen der neueren und bekannteren David Lynch Filme auswähle. Für mich steht Eraserhead Filmen wie Mulholland Drive oder Inland Empire in nichts nach. Mehr noch, die Charaktere und der Schwarz-Weiß Look überzeugen mich noch viel stärker. Wie es bei Lynchs Filmen typisch ist, möchte ich den Inhalt gar nicht zusammenfassen. Aber wer sich auf der Couch auch mal gerne an den Kopf fassen mag, dem sei dieser Film auf jeden Fall wärmstens ans Herz gelegt.

Platz 7: Donnie Darko (Richard Kelly)

Zeitreisen sind immer ein heikles Thema. Vor allem wenn es mit einer Flugzeugturbine und einem Typen in seltsamen Hasenkostüm zu tun hat. Leider hat der Film es durch den 11.September nicht in die Kinos geschafft, avancierte aber nach seiner DVD-Veröffentlichung schnell zu einem Geheimtipp. Ein besonderes Highlight für mich ist Patrick Swayze als Motivationscoach mit dunklem Geheimnis.

Platz 6: Der Sinn des Lebens (Terry Jones, Terry Gilliam)

Eigentlich hätte ich hier jeden Monty Python Film nennen können. Aber im Gegensatz zu „Das Leben des Brian“ und „Die Ritter der Kokosnuss“ erhält dieser Film das episodenhafte, dass auch der „wunderbaren Welt der Schwerkraft“ respektive dem „Flying Circus“ ihren Charme verliehen hat. Über die Story kann man dementsprechend nur wenig verraten. Wie der Titel vermuten lässt, wird hier überlegt, worin der Sinn des Lebens besteht.

Platz 5: Audition (Takashi Miike)

Hand aufs Herz, Takashi Miike ist eindeutig einer meiner Lieblingsregisseure. Zwar sind die wenigsten seiner Filme wirklich massentauglich, doch macht auch gerade das den Reiz aus. Nicht ohne Grund hatte er einen kleinen Gastauftritt in Eli Roth’s „Hostel“. Zum Inhalt: Ein alleinerziehender Vater sucht eine neue Frau. Dafür veranstaltet sein Freund ein gefaktes Casting. Am Anfang scheint alles gut zu laufen, doch hat er die richtige Wahl getroffen?

WICHTIG: Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte das Video nicht gucken, damit die Spannung erhalten bleibt.

PLatz 4: Monday (Sabu)

Monday ist ein Film, der in einem Satz zusammengefasst werden kann und trotzdem so viel mehr zeigt. Inhaltlich geht es um einen japanischen Geschäftsmann, der in einem Hotelzimmer aufwacht und sich nicht daran erinnern kann, wie er dort gelandet ist. Was diesen Film so besonders macht ist die Mischung aus skurrilen Geschehnissen und Humor. Das Ganze wird in ruhigen Bildern erzählt, die in einem außergewöhnlichen Finale voller Moral und Wahrheit.

Platz 3: A Tale of Two Sisters (Ji-Woon Kim)

Einer der besten asiatischen Gruselfilme. Zwei Schwestern kommen nach längerer Krankheit zurück zu ihrem Vater und ihrer Stiefmutter. Diese ist, wie sollte es anders sein, die böse Frau, die die Schwestern quält ohne das der Vater etwas dagegen tut. Doch plötzlich ereignen sich seltsame Dinge im Haus. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen. Auch wenn es sich zunächst wie jeder andere 08/15 Horrorfilm anhört übertrifft dieser Film die meisten an Intensität und die Auflösung hat mich zumindest überrascht. Zudem ist es einer der wenigen Gruselfilme, der mir auch nach längerer Zeit noch im Gedächtnis geblieben ist.

Platz 2: Brick (Rian Johnson)

Einer der coolsten Filme dieses Jahrzehnts. Aufgezogen wie ein klassischer Film-Noir entführt uns dieser Film an die Schule. Zwar könnten 80% der Dialoge auch eins zu eins in einer dunklen Metropole von einem Detektiv, Gangstern und schönen Frauen in Bars gesprochen werden, doch fühlt man sich trotzdem nie am falschen Ort. Brendan bekommt einen Anruf seiner Ex Emily. Aus Sorge um Sie versucht er sie zu finden. Selbst nachdem ihm das gelungen ist, kann er nicht loslassen und findet sie kurz darauf ermordet in einem Kanal liegend wieder. Relativ früh ist also klar, dass er Sie nicht retten kann. Aber nun muss er erst recht die Wahrheit hinter den Geschehnissen aufdecken.

Platz 1: Old Boy (Park-Chan Wook)

Stell dir vor du wirst 15 Jahre in einem Zimmer eingesperrt. Was machst du in dieser Zeit? Und noch viel wichtiger: Was machst du, wenn du draussen bist? Oh Dai-Soo sinnt auf Rache und versucht gleichzeitig den Mord an seiner Frau aufzudecken. Die Geschichte an sich hätte schon für einen sehr guten Film gereicht, aber was ihn zu meinem Lieblingsfilm macht, ist, wie nach und nach, Stückchen für Stückchen klar wird, was der Plan hinter seiner Gefangenschaft war und wie gut dieser aufgegangen ist.

Sportliche Updates

Momentan ist viel los bei mir, deshalb komm ich kaum mit den Artikeln nach. Um das hier aber nicht ganz sterben zu lassen, gibts heute mal die neuesten Updates und Videos, die mit Sport zu tun haben.

Zunächst einmal der neue Spot von Adidas. Jede Menge Stars, coole Musik und ein Gefühl von jugendlicher Freiheit. Damit will Adidas punkten. Teile des Clips, stammen aber bereits aus den Star Wars Spots.

Dann gibt es einen neuen Clip von Nike, der uns erklärt, woher die Luft in den Nike Airs kommt.

Und zum Abschluss noch ein schönes Skate-Video von DC Shoes.

Wenn Google zu dir nach Hause kommt…

Google überrascht uns immer wieder mit neuen und ach so nützlichen Features und Programmen. Man denke da zum Beispiel an Google Wave, nicht zu verwechseln mit anderen Cloud-Computing-Diensten, oder vor Kurzem an Google Buzz, dass nicht so recht fruchten wollende Social Media Tool, dass einfach so in ihr Googlemail-Konto integriert wurde, ohne vorher zu fragen. Viele werfen Google vor, dass alle Ideen nur von erfolgreichen Diensten abgekupfert werden. Am besten drückt dies das folgende humoristische Video aus, dass uns die Sachlage mal aus Googles Sicht erklärt:

Auch aus Aspekten des Datenschutz ist Google Buzz kritisch betrachtet worden. Aus diesem Gesichtspunkt ist vielen bestimmt auch die Problematik um Street-View ein Begriff. Hier schlagen die Wellen insbesondere in Deutschland hoch. So hat das Free Art and Technology Lab (F.A.T.) einem Street View Auto in Berlin einen Peilsender angehängt und so mal den Spieß umgedreht. Nach dem Motto wenn Google uns beobachtet, beobachten wir Google, haben diese Aktivisten den Weg des Autos auf ihrer Seite als Google Map veröffentlicht. Tja, also mit den eigenen Mitteln geschlagen.

Eine Person im Bereich Oldenburg ging noch weiter. Er durchtrennte Nachts die Kabel, der, auf das Dach geschraubten, Kamera und ließ dem Opel die Luft aus den Reifen. Diesem Vandalen ist jedoch zu Gute zu halten, dass er eine Notiz hinter dem Scheibenwischer hinterließ, damit der Fahrer sich nicht selbst gefährdet. Den kurzen Artikel dazu gibt es hier.

Und was ist Googles nächster Schritt? Man weiß es nicht, aber mittlerweile traut man dem Riesen-Unternehmen, das sich eigentlich auf die Fahnen geschrieben hat nichts Böses zu tun (Don’t be evil), nahezu alles zu. Wer sich darüber genaue Gedanken macht, den wundert es dann auch nicht, dass Googles Motto genau so halbherzig ist, wie der Rückzug aus China. Denn nichts Böses zu tun, bedeutet ja nicht, etwas Gutes zu tun. Und wer weiß, vielleicht kommt es ja irgendwann zu solch skurillen Aktionen, wie sie Martin Sonneborn in der Heute Show so schön absurd dargestellt hat.

IDR – Infiltrate, Destroy, Rebuild

Das sich die Musikindustrie unter Ächzen gegen die „Kostenlos-Kultur“ stemmen will, dürfte ja inzwischen bekannt sein. Auch die Filmindustrie leidet unter Raubkopierern, keine Frage. Ich möchte hier auch gar nicht das Für und Wider, die Gründe der Piraten oder Unternehmen beleuchten, sondern mich auf eine Nachricht beziehen, die ich im ersten Moment für einen verfrühten Aprilscherz hielt.

Warner Brothers UK sucht nun nach Studenten, die in ihrem Auftrag die Produktpiraten ausspähen. Kein Scherz, hier ein Auszug aus der Stellenbeschreibung:

“During the 12 month internship, duties will include: monitoring local Internet forums and IRC for pirated WB and NBCU content and in order to gather information on pirate sites, pirate groups and other pirate activities; finding new and maintaining existing accounts on private sites; scanning for links to hosted pirated WB and NBCU content and using tools to issue takedown requests; maintaining and developing bots for Internet link scanning system (training provided); preparing sending of infringement notices and logging feedback; performing trap purchases of pirated product and logging results; inputting pirate hard goods data and other intelligence into the forensics database; selecting local keywords and submitting local filenames for monitoring and countermeasure campaigns and periodically producing research documents on piracy related technological developments. Various training will be provided.” (Quelle: torrentfreak.com)

Okay, verdienen tut man nicht schlecht. Für ein Jahr verdient man 17.500 Pfund, also ungefähr 19.500 Euro. Damit holt man sich also die Zielgruppe ins Boot und lässt das System der Urheberverletzungen von innen schmelzen. CSI:WB hat sogar seine eigene forensische Datenbank. Hart finde ich auch, dass die Praktikanten Klageschreiben vorbereiten und gleichzeitig so tun sollen, als ob sie raubkopierte Datenträger kaufen wollen. Erstens, kauft sowas doch niemand mehr und zweitens können die sich theoretisch gleich selbst verklagen. Das ist ungefähr so logisch wie der Anti-Piracy Spot, den Warner Brothers veröffentlichte. Denn hier werden die eigentlichen Helden des Films „Zauberer von Oz“ einfach mal zu Raubkopierern degradiert. Die Guten sind also die Bösen.

Short Updates

Zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass es etwas still um New Dork geworden ist, aber aus technischen Gründen (ein Laptop ohne Bild ist nicht das Wahre) war es mir nicht möglich etwas neues zu schreiben. Aber nun habe ich ein neues Arbeitsgerät und bald geht dann die Content-Massenproduktion weiter. Darüber hinaus möchte ich auf den neuesten Blogbeitrag auf dem Infector hinweisen. Zwar steht dieser unter meinem Namen, jedoch habe ich den nur für einen werten Kollegen eingepflegt, der zur Zeit den Big Apple unsicher macht.

Und damit dieser Post nich komplett ohne Inhalte auskommen muss, möchte ich darauf hinweisen, dass es nun ein zweites Video von Merton gibt. Wie? Ihr kennt Merton noch gar nicht? Dieser junge Virtuose improvisiert mit seinem Piano munter auf Chatroulette und begeistert mit diesen Videos das World Wide Web. Hier nochmal beide Clips zum Bestaunen: